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1253

Erste Erwähnung

10. März 1253
Erste Erwähnung

1253 als Horbruche erstmals erwähnt, kann der Name von der Lage her eine zweifache Bedeutung haben. Die Verbindung hor=har (hoch gelegen) im Zusammenhang mit der Sumpflandschaft zwischen der Klus Eddessen und der damaligen Ansiedlung an der heute noch so benannten Feldflur „Im Bruch“ vorbei ergibt die Bedeutung „über den hohen Bruch“. Die zweite Bedeutung entspricht der Höhenlage der Siedlung am Eiserweg von der Börde aus zur Weser „über die hohe Brücke“. Über die Schreibweisen Horbruche (1253), Horbruge (1325), Horbrugghe (1367) und Harbrugge (1574) entstand der Name mit der heutigen Schreibweise Haarbrück. Die beiden ältesten Urkunden datieren vom 10.03.1253 und 03.03.1325, als Paderborner Bischöfe ihren Einfluss im Hersteller Raum festigten. In der sogenannten Soester Fehde wurde die Siedlung im Jahre 1447 zerstört und weiter westlich zum Brunnen hin wieder aufgebaut. Die Lehnshoheit mit der niederen Gerichtsbarkeit übten die Besitzer des Gutes Kemperfeld/Herstelle aus. Sie erhielten den Zehnten und andere Dienste und Abgaben. Nach Ablösung aller Rechte ab 1836 wurden die Einwohner unabhängige Eigentümer.  

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1824

Gemeindeschule

1. Januar 1824
Gemeindeschule

Schuluntericht erteilten die jeweiligen Lehrer, die zugleich Küster waren, seit ca. 1660 in ihren Privatwohnungen. Eine Gemeindeschule entstand 1824 am Kleppelberg. Diese wurde 1894 durch einen Neubau auf dem Kampe ersetzt, welche auf dem Bild dargestellt ist. 1969 wurde die Schule in Haarbrück aufgelöst. Seitdem gehen die Grundschüler in der Regel zur Grundschule in Dalhausen, die älteren Jahrgänge zu den weiterführenden Schulen nach Beverungen, Brakel oder Warburg. Die alte Schule wurde dann im Jahre 1973 abgebrochen. Auf dem so freigewordenen Grundstück wurde im gleichen Jahr eine Bürgerhalle mit angebautem Feuerwehrgerätehaus in Eigenleistung und unter finanzieller Mithilfe der Stadt Beverungen errichtet. Die Einweihung der Bürgerhalle fand im Februar 1974 statt.

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1883

Grundsteinlegung der Pfarrkirche

3. Juli 1883
Grundsteinlegung der Pfarrkirche

Nach der Sperrung der baufälligen Kirche 1861 wurde eine neue Kirche gebaut. Am 03.07.1883 wurde der Grundstein gelegt und bis zum Ende des Jahres 1884 war bereits der Altar, die Glocken und die Inneneinrichtung vorhanden. Das Bild zeigt ein Foto der Pfarrkirche in den 1930er Jahren. Weitere Informationen zu der Pfarrkirche findet ihr hier.

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1958

Einweihung des Kriegerdenkmals

26. Mai 1958
Einweihung des Kriegerdenkmals

Zur Ehrung der Gefallenen in beiden Weltkriegen wurde das Kriegerdenkmal am Friedhof errichtet. Insgesamt sind dort 89 Namen verewigt. Über zwanzig Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Dankmal mit der folgenden Rede eingeweiht: „Wie könnt ich die vergessen“ Einweihung des Ehrenmals Das von der Treue und dem Opfergeist der ganzen Gemeinde geschaffen Ehrenmal für die Gefallenen beider Kriege soll am kommenden 2 Pfingsttag seine Weihe erhalten. Mit diesem Werk hat die Gemeinde, ihren gefallenen Söhnen ein Denkmal gesetzt, dass ihres Würdig ist. Wuchtig am Eingang des Friedhofes zwischen 2 Linden aus dem Kalkstein der Heimatlichen Berge, errichtet hat man alles getan um eine Gedenkstätte zu schaffen, für den gefallenen Helden zur Ehre gereife. Die Kyffhäuser Kameradschaft die, die Gestaltung der Feier übernommen hat, wird alles hier, der Weihestunde den gefallenen Kameraden zu geben. 2 Pfingstmorgen 6 Uhr Wecken ½ 10 Gottesdienst für die Gefallenen. Nachmittag 1 Uhr Empfang der geladenen Vereine an den anschließenden Festzug, an dem sich auch die Schützen- Bruderschaft beteiligt, wird beim Ehrenmal die kirchliche Weihe vorgenommen werden. Nach Beendigung des Festumzuges werden für alle Festteil- nehmer, und Gäste in der Festhalle Scheideler zu einigen Stunden des Frohsinns und der ersten Festesfreude Zusammen zu finden. Die Dalhäuser Musikkapelle mit Spielmannszug werden zu einem guten gelingen des Festes beitragen. Mehr Informationen zum Kriegerdenkmal findet ihr hier.

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